Bio-Podcast
BC #002 - Blutentnahme bei Vögeln und mehr
Veröffentlicht am: 27.11.2005 00:00Dauer: 17:34 Minuten (12.77 MB MP3 Version, 13.15 MB AAC Version)
Themen:
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Organisatorisches
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Stressfreie Blutentnahme bei Vögeln
Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat eine neue Methode entwickelt, mit der sie Blutproben von Vögeln nehmen können, ohne diese dabei zu streßen. Dabei bedienen sie sich der Raubwanze (Dipetalogaster maximus).
Quellen:
- Das Überraschungsei im Vogelnest (Forschungsverbund Berlin e.V.)
- Raubwanze liefert Vogelblut-Proben (Netzzeitung.de)
- "Lebende Nadel" für stressfreie Blutabnahme (Scienceticker.info)
- Parasitic insects recruited to collect blood samples (Newscientist.com)
- Mitarbeiter Dipetalogaster Maximus nimmt Blut (Vetcontact.de)
- A non-invasive technique to bleed incubating birds without trapping: a blood-sucking bug in a hollow egg (Journal of Ornithology)
- Das Überraschungsei im Vogelnest (Forschungsverbund Berlin e.V.)
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Speiseplan von Grottensalamandern
Amerikanische Biologen haben festgestellt, dass Grottensalamander (Eurycea spelaea) neben ihren normalen Beutetieren auch vermehrt die Exkremente von Fledermäusen fressen. Dies ist der erste beobachtete Fall von Koprophagie (dem Verzehr von Exkrementen) bei Amphibien.
Links:
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Selbstverstümmelung bei Grillen
Mittelmeerfeldgrillen (Gryllus bimaculatus) werfen Hinterbeine bei Gefahr schneller ab als Vorderbeine. Vor allem jungfäuliche Weibchen zögern mit dem Abwerfen der Vorderbeine sehr lange, da sie der Ort der Hörorgane sind. Diese brauchen sie vor allem um den Paarungslockrufen der Männchen folgen zu können.
Links:
Quellen:
- Von Jungfrauen mit Ohren an den Beinen (Wissenschaft.de)
- Jungfräuliche Grillen fürchten Beinverlust (Spiegel.de)
- Sex can leave crickets legless (Guardian.co.uk)
- Sex and the single (-eared) female: leg function, limb autotomy and mating history trade-offs in field crickets (Gryllus bimaculatus) (Biology Letters)
- Von Jungfrauen mit Ohren an den Beinen (Wissenschaft.de)
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Verkehrsregelung bei Ameisen
Pharaoameisen (Monomorium pharaonis) markieren den Weg zu Futterquellen nicht nur mit "Hier entlang!"-Signalen, sondern sie markieren auch nicht lohnende Wege und zwar mit "Hier NICHT entlang!"-Signalen.
Links:

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